Wenn das nötige Kleingeld fehlt, hilft die Online-Bank




Egal, ob in der U-Bahn, an der Bushaltestelle oder bei einem Stück Kuchen im Café – überall trifft man Menschen, die gebannt auf ihr Smartphone gucken: Sie chatten, shoppen, arbeiten, spielen – und einige von ihnen beantragen unter Umständen eventuell gerade online einen Kredit. Denn Online-Kredite werden immer häufiger genutzt und stoßen laut Umfragen bei immer mehr Verbrauchern auf großen Zuspruch.

Wie viele Berliner haben ihre Weihnachtsgeschenke wohl im zurückliegenden Jahr auf Pump gekauft? Immer häufiger liest und hört man, dass Geschenke für die Liebsten mit Geld gekauft werden, das die Schenkenden eigentlich gar nicht haben. Insbesondere zur Weihnachtszeit verlocken “einmalige Null-Prozent-Angebote” oder “Sorglos-Kredite” dazu, sich das erforderliche Geld von der Bank zu leihen. Und die derzeit niedrigen Zinsen machen die Entscheidung noch leichter, die Fremdfinanzierung zu nutzen. Im Grunde ist an einem Kredit auch nichts auszusetzen – solange man die Aufnahme sorgfältig durchdenkt und vorab durch einen Kreditvergleich seine Optionen überprüft.

Inzwischen werden dabei sowohl der Kreditvergleich als auch die anschließende Aufnahme immer häufiger online erledigt. Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge haben bereits 7 Prozent aller Internetnutzer einen Online-Kredit aufgenommen. Bei rund 25 Prozent wäre die Bereitschaft zu diesem Schritt grundsätzlich gegeben. Denn im Vergleich zur Kreditbeantragung in einer Bankfiliale nimmt der Abschluss eines Kredits online deutlich weniger Zeit in Anspruch und könnte für den Kreditnehmer kaum bequemer sein. Zudem sind die Chancen, einen Kredit bewilligt zu bekommen, bei vielen Online-Anbieter deutlich höher als bei den klassischen Banken.

So empfanden rund 40 Prozent der Internetnutzer den Online-Kreditantrag deutlich angenehmer als die Beantragung direkt bei einer Bank. Doch was ist mit der guten alten, persönlichen Beratung, die es bei jeder Hausbank gibt? Auch die ist mittlerweile online möglich – auch wenn sie mit Sicherheit etwas weniger persönlich ausfallen dürfte. Einige Banken bieten ihren Kunden allerdings bereits den Service an, sich mit dem Finanzberater über ein Videochat auszutauschen – was von rund 10 Prozent der befragten Internetnutzer positiv bewertet wird.

So dürften Finanzgeschäfte künftig noch häufiger online durchgeführt werden. In anderen Bereichen – wie Mode, Reisen oder Bildung – hat das schließlich auch wunderbar geklappt.

Bildrechte: Flickr €20 Sean MacEntee CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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