Schöner Wohnen in Berlin: das Badezimmer aufpeppen





Zugezogene Berliner wissen es am besten: Wohnraum ist in der Hauptstadt heiß begehrt. Besonders für Studenten, die stets knapp bei Kasse sind oder Berufseinsteiger, die sich mit ihren ersten Gehältern oft noch nicht viel leisten können, stellt jeder extra Quadratmeter eine hohe finanzielle Hürde dar.

Wohnen auf kleinem Raum bedeutet, dass oft auch das Badezimmer die minimale Größe aufweist. Minibäder, die manchmal sogar noch mit Mitbewohnern geteilt werden müssen, erfordern eine gute Raumplanung, damit jeder Zentimeter genutzt wird. Wir verraten, wie man ein kleines Badezimmer optisch aufpeppt und den wenigen vorhandenen Platz sinnvoll ausnutzt.

Kleine Dusche anstatt Bad

Ein warmes Bad nach oder vor einem langen Arbeitstag ist zwar entspannend, trotzdem ist eine Dusche nicht nur wasser-, sondern vor allem platzsparender. Zudem geht es schneller, wenn zwei oder mehr Personen sich morgens nacheinander fertig machen müssen. Bei einem kleinen Bad mit einer Größe unter 10 Quadratmetern bietet es sich an, eine kleine Duschkabine zu installieren Bei Duschmeister stehen je nach Einbausituation unterschiedliche Varianten zur Wahl, beispielsweise Walk-in-Duschen, Fünfeckduschen oder Halbkreisduschen. Im Idealfall hat die Dusche eine Schiebetür und eine Grundfläche von 90 x 90 Zentimetern oder weniger. Alternativ kann das Bad auch lediglich mit einer Duschrinne ausgestattet werden, was zusätzlich Platz spart.

Optische Vergrößerung

Zudem gibt es diverse Tricks, um kleine Räume optisch zu vergrößern. Ein kleiner Raum kann optisch zum Beispiel durch Wandspiegel vergrößert werden. Außerdem lohnt es sich, auf die Art der Beleuchtung zu achten. Deckenlampen mit weißem Licht erzeugen oft eine eher ungemütliche Atmosphäre im Bad, während eine Deckenlampe mit gelbem Licht das Gegenteil bewirkt. Eventuell vorhandene Gardinen oder Jalousien sollten das Licht weiterhin ausreichend durchscheinen lassen und das Bad nicht zu sehr abdunkeln.

Ordnung halten

Ein Bad, das nicht nur klein, sondern außerdem unaufgeräumt ist, wirkt oft erdrückend. Deswegen wird vor allem genügend Stauraum benötigt. Bastkörbe, Wandregale oder Wäschesäcke anstelle von Wäschekörben helfen dabei, das Nötigste effizient zu verstauen. Der wichtigste Tipp lautet jedoch, den begrenzten Raum in seiner Höhe auszunutzen. Schmale, hohe Regale sind deshalb eine gute Wahl. Diese sollten über Türen verfügen, damit eine einheitliche Optik gegeben ist.

Bildrechte: Flickr Master Bedroom Ensuite Room finished Ken Doerr CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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