Pack die Badehose ein – für den Berlin Triathlon XL am Müggelsee




Die EM ist vorbei und bis zum Berlin-Marathon im September dauert es noch eine Weile. Wer den Sommer noch sportlich abschließen will – und zwar nicht nur mit Bier und Bratwurst vor dem Fernseher –, kann den Juli am Müggelsee mit anderen Wasserratten, Bikern sowie Mittel- und Langstreckenläufern ausklingen lassen.
Dort findet nämlich am 31.07. der Berlin Triathlon XL statt. Bis dann geschwommen, geradelt und gelaufen wird, was das Zeug hält, gilt es jedoch an Technik und Kondition zu feilen, um es gesund und jubelnd über die Ziellinie zu schaffen.

Nicht nur Profisportler, sondern auch ambitionierte Hobbytriathleten wie auch Kinder haben noch bis zum 27. Juli die Möglichkeit, sich offiziell für den Berlin XL Triathlon anzumelden.

  • Schwimmen
    So mancher Triathlet fürchtet sich jetzt schon vor der Wassertemperatur am Müggelsee. Je kälter das Wasser ist, desto länger gilt es sich vorher an Land aufzuwärmen, um nicht zu schnell auszukühlen und den Sommer mit einer dicken Erkältung abzuschließen. Auch davon, bei der Vorbereitung möglichst viele Bahnen zu kraulen und sich danach erschöpft in den Sattel fallen zu lassen, ist abzuraten. Denn der Körper braucht sowohl hinsichtlich der Wassertemperatur als auch in puncto Länge der Trainingsintervalle eine Eingewöhnungszeit. Besser ist es also, sich erst Schritt für Schritt ins kalte Wasser zu wagen. Bei Temperaturen von unter 15 Grad empfehlen sich neben einem Neoprenanzug zusätzlich Neoprenhandschuhe und eine Schwimmhaube, um vor der Kälte geschützt zu sein und schneller durchs Wasser zu kommen. Wer noch keine eigene zweite Gummihaut für die Wassersschlacht besitzt, kann sich z.B. unter www.neoprenverleih.de einen Neoprenanzug leihen.
  • Fahrradfahren
    Am Sonntag vor dem Triathlon findet wie bereits fünf Jahre zuvor wieder ein Training auf der Wettkampfstrecke statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Wechselzone am Parkplatz Rübezahl, der auch per ÖPNV gut erreichbar ist. Von hier aus geht es dann die 70 Kilometer lange Radstrecke entlang, bis anschließend für sieben Kilometer in den Laufmodus geschaltet wird. Die eigenen Ansprüche sollten jedoch nicht zu hoch sein. Gerade beim ersten Wettkampf sind die Wechsel von einer Sportart zur anderen eine Herausforderung. Viele Läufer haben vor allem nach dem Radfahren ein Problem. Wenn sie loslaufen, fühlt sich das nämlich nicht an wie sonst: Sie haben das Gefühl, stehen zu bleiben und wie auf Eiern zu gehen. Deshalb empfehlen erfahrene Triathleten, sich realistische Ziele zu setzen, lieber langsam loszulaufen und dabei auf eine korrekte Laufhaltung zu achten.
  • Laufen

    Wer nicht immer zum Müggelsee rausfahren will, um seine Runde zu drehen, kann sich auch den Lauftreffs vom LG Mauerweg e.V. anschließen. Hier kommen nicht nur Marathon-Läufer, sondern auch Hobbysportler auf ihre Kosten – ob beim langsamen Laufen mit John oder dem UltraRunAndWalk.
    Wer Angst hat, sich schon vor dem Triathlon am Müggelsee zu überlasten, kann auf entsprechende Gadgets wie einen wasserdichten Fitnesstracker von Garmin zurückgreifen, den es beispielsweise bei diesem Anbieter gibt. Der Tracker misst nicht nur die Distanz und die Herzfrequenz, sondern über die Schlafanalyse-Funktion auch die richtige Balance zwischen Anstrengung und Erholung. Ambitionierte Triathleten mit einem klaren Ziel vor Augen können zudem ihre Fortschritte planen, speichern und sich mithilfe der passenden App mit anderen austauschen. Gemeinsame Leidensgenossen beim Training zu haben, weckt nicht nur den Ehrgeiz, sondern sorgt nebenbei auch für gute Laune und Motivation.

Bildrechte: Flickr jblm triathlon 407 JBLM MWR CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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