Kleider machen Leute: Das kleine Kleider-ABC

Kleider machen Leute: Das kleine Kleider-ABC



Der Spätsommer ist da und somit rückt langsam auch der Herbst näher. Die letzte Gelegenheit für die Berliner Damenwelt, die liebsten Sommerkleider noch mal auszuführen oder aber im Sale-Bereich der Onlinshops und Geschäfte zuzuschlagen. Denn eines ist sicher: Der nächste Sommer kommt bestimmt. Hier nun ein kleines Kleider-ABC, um tiefer in die Welt der Kleider eintauchen zu können.

Mein Kleid zeigt, wer ich bin

Das bekannte Sprichwort Kleider machen Leute ist eine Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller. Es handelt von einem Schneider, der sich wie ein Graf kleidet und in einer fremden Stadt schließlich für eben solchen gehalten wird. Die Tochter eines angesehenen Bürgers verliebt sich in ihn und sie verloben sich. Schon bald fliegt der Schwindel auf und der Schneider flieht. Doch seine Braut gibt ihn nicht auf, sucht und verzeiht ihm, um die Heirat schließlich doch durchzusetzen. Daraufhin gründet er ein Atelier mit ihrem Vermögen und schafft es zu Wohlstand und Ansehen. Wer einen bestimmten Eindruck hinterlassen möchte, sollte sich also ganz nach dem Motto Kleider machen Leute anziehen. Im Sommer sorgen Kleider für einen frischen und jungen Eindruck. Sie sind besonders dünn und leicht bzw. versprühen pure Freude.

  • Bandeaukleid: Ein Bandeaukleid zeichnet sich dadurch aus, dass es keine Träger besitzt. Es liegt eng an und betont die Kurven des Körpers. Ebenso gibt es Bandeaukleider, die eine Ballonform besitzen. Meist handelt es sich hierbei um Minikleider.
  • Maxikleid: Jene Kleider sind im Sommer ein absolutes Muss. Gerade große Frauen sollten mindestens ein Maxikleid im Schrank verwahren, denn es ist lässig und wirkt gleichzeitig unheimlich elegant. Sie eignen sich ideal für einen entspannten Shoppingausflug im Outletstore oder zu einem Spaziergang an der Spree. Mit einem Maxikleid fühlt man sich niemals nackt und dennoch kommt man auch bei heißen Temperaturen nicht ins Schwitzen.
  • Skaterkleid: Ein Skaterkleid ist vielseitig einsetzbar und kann mit unterschiedlichem Styling zu jedem Anlass getragen werden. Jene Varianten liegen eng an der Brust, werden ab der Taille weit und fallen glockenartig bis zum Knie.
  • Etuikleid: Das Kleid trägt seinen Namen, da es wie ein Etui geformt ist. Bereits in den 30er und 60er Jahren war das Kleidungsstück in der Damenwelt unheimlich beliebt. Es ist zeitlos und daher auch absolut businessgerecht. Es sitzt figurbetont und eng. Weiterhin hat es meist einen waagerechten, kragenlosen Ausschnitt.
  • Hemdkleid: Das Hemdkleid hat diesen Sommer einen ganz besonderen Hype erfahren. Direkt unter der Brust wird es mit einem Band oder einem Durchzug zusammengehalten und eng geschnürt. Es kann sowohl ärmellos als auch mit Ärmeln geshoppt werden.

© schwab.de

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