Das eigene Leben versichern





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“Live fast, die young”? Nein, damit hat eine Risikolebensversicherung wenig zu tun. Schließlich wollen die allermeisten von uns so alt wie möglich werden. In manchen Lebenssituationen trägst du allerdings so viel Verantwortung, das du dir überlegen solltest: Was, wenn mir doch etwas zustößt? Besonders in Berlin gibt es eine große Anzahl an Menschen, die Verantwortung übernehmen. Sei es für ein Kind, seinen Partner oder durch die Gründung einer Firma. Dann möchte man sich sicher sein, dass im eigenen Todesfall für alles gesorgt ist. Für dieses Szenario ist die Risikolebensversicherung konzipiert. Wir erklären, in welchen Situationen sie sinnvoll ist und was es vor Abschluss zu beachten gibt.

Start-up & Co.

Ihr habt ein eigenes Unternehmen gegründet und möchtet für den Fall abgesichert sein, dass eure Geschäftspartnerin oder euer Geschäftspartner stirbt, damit ihr das finanzielle Risiko nicht alleine tragen müsst? Dann kann diese Versicherung sinnvoll sein. Allerdings nur dann, wenn die versicherte Person nicht leicht zu ersetzen ist und über sehr spezielle Fachkenntnisse verfügt. Das ist beispielsweise bei Tech-Start-ups und anderen spezialisierten Technologie-Unternehmen der Fall. Dann würden nämlich hohe Kosten für einen Headhunter anfallen, einen adäquaten Ersatz zu finden. Und auch in der Zwischenzeit muss das Unternehmen ja weiterlaufen. Euer Unternehmen ist dann der Versicherungsnehmer, der im Todesfall die vorher festgelegte Summe ausgezahlt bekommt.

Junge Familien

Wenn ein Kind geboren wird, ist es auf einen Schlag das Allerwichtigste im Leben der Eltern. Man ist verantwortlich für das Wohlergehen des Kindes und ihm soll es an nichts fehlen – selbst in dem unwahrscheinlichen, aber möglichen Fall, dass einem der Elternteile etwas zustößt. Dies ist einer der üblichsten Grund für den Abschluss einer Risikolebensversicherung. Besonders wenn ein Elternteil Alleinverdiener oder Alleinverdienerin ist, hängt das Wohl der Familie von seinem oder ihrem Einkommen ab. Fällt dieses weg, so entsteht eine Versorgungslücke, die durch eine Risikolebensversicherung wieder geschlossen werden kann.

Andere Arten der Lebensversicherung

Für Privatpersonen gibt es auch die Möglichkeit, eine “klassische” Lebensversicherung oder eine Kapitallebensversicherung abzuschließen. Aber Achtung, Verwechslungsgefahr: Bei der Lebensversicherung gibt es zwar auch den Hinterbliebenenschutz, wie bei der Risikolebensversicherung. Aber darüber hinaus handelt es sich hier um eine Art der Altersvorsorge. Wenn ein bestimmtes Alter erreicht ist, werden der versicherten Person regelmäßige Beträge ausgezahlt, wie bei der staatlichen Rente. In letzter Zeit sind die Erträge durch eine Lebensversicherung allerdings stark gesunken. Bei der Kapitallebensversicherung wiederum werden die eingezahlten Beiträge in Fonds angelegt. So können höhere Gewinne erzielt werden. Allerdings nur, wenn die Fonds sich auch gut entwickeln.

Worauf man achten muss

Wenn du denkst, dass eine der verschiedenen Formen der Lebensversicherung für dich infrage kommen könnte, nimm dir genügend Zeit, um verschiedene Angebote einzuholen. Der Anbieter CosmosDirekt empfiehlt beispielsweise, bei Risikolebensversicherungen im Vergleich auch auf Details wie den eigenen Beruf, Gesundheitsstatus und Hobbys zu achten und in die Berechnungen einzubeziehen. Bedenke auch, eine angemessene Laufzeit zu wählen, damit du nicht im Ruhestand noch Beiträge zahlen musst. Wenn du diese Tipps beherzigst, dann bist du für jede Eventualität gewappnet.

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