Am Beispiel von Zalando Lounge: So funktionieren Shopping-Clubs




Zalando Outlet, Designer Outlet Berlin und zahlreiche weitere Fabrikverkäufe: Das Angebot an Outlets in Berlin ist groß. Doch manchmal überkommt einen die spontane Shopping-Lust, aber es fehlt die Zeit, ins Outlet zu fahren. Die Lösung lautet Online-Shopping: Wer auch hier nicht auf das Outlet-Gefühl verzichten möchte, ist bei Shopping-Clubs genau richtig.

Shoppen im Internet gehört inzwischen einfach dazu. Einer neuen Postbank-Studie zufolge ist der Deutsche inzwischen 43 Stunden pro Woche im Internet unterwegs. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Arbeitszeit beträgt gerade einmal 35 Stunden die Woche. Die großen Online-Shops haben sich im alltäglichen Gebrauch etabliert, die sogenannten Shopping-Clubs sind aktuell noch eine Art Nischen-Erscheinung.

Shopping-Clubs erklärt am Beispiel von Zalando Lounge

Den Online-Shop Zalando kennt vermutlich jeder, der im Internet schon mal nach Schuhen oder Mode gesucht hat – nicht zuletzt aus der bekannten TV-Werbung mit dem Schrei. Seit 2010 gibt es außerdem die Zalando Lounge, den Shopping-Club des Online-Versandhändlers, mittlerweile kann man auch per App darauf zugreifen. Im Shopping-Club finden registrierte Mitglieder regelmäßige Angebote aus vergangenen Saisons, Restposten oder Überproduktionen zu stark reduzierten Preisen – eben wie in einem Outlet, nur online. Wäre das schon alles, könnten die Shopping-Clubs auch einfach Outlets heißen – doch es steckt noch mehr dahinter.

Zalando Lounge schreibt auf seiner Website: „Das Konzept eines Shopping Clubs ist aufgrund seiner Mischung aus Vorfreude und Spannung heutzutage so beliebt.“ Neben dem Outlet-Gefühl vermitteln die Clubs noch ein weiteres Gefühl, nämlich das der Exklusivität: Zugang zu den Aktionen und Angeboten haben ausschließlich registrierte Mitglieder. Für einige der Angebote ist sogar eine Einladung bereits registrierter und aktiver Mitglieder nötig. In aller Regel ist die Mitgliedschaft in Shopping-Clubs kostenfrei, sodass man sich die Angebote anschauen kann, ohne zu einer Bestellung verpflichtet zu sein. Shopping-Clubs wie Zalando Lounge folgen immer dem gleichen Muster: Zu einer bestimmten Uhrzeit startet eine Verkaufsaktion, bei der Produkte, z. B. It-Pieces von exklusiven Designern, in einer bestimmten Anzahl zu sehr günstigen Preisen zur Verfügung stehen – Schnelligkeit zahlt sich hier aus, sodass ein wahrer Nervenkitzel beim Online-Shopping in einem Shopping-Club entsteht. Viele kennen diese Spannung beispielsweise von Online-Auktionen, bei denen bis zur letzten Sekunde nicht klar ist, ob man das Produkt, auf das man mitbietet, am Ende auch wirklich bekommt.

Fest steht: Das Geschäftsmodell der Shopping-Clubs geht auf. Alleine im Jahr 2015 generierten die Clubs in Deutschland rund 780 Millionen Euro Umsatz. Schätzungen von A. T. Kearney zufolge könnte der Umsatz bis zum Jahr 2020 auf bis zu 2,32 Milliarden Euro steigern – sich also nahezu verdreifachen.

Bildrechte: Flickr shopping Hamza Butt CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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